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Konfirmandenunterrricht

Konfirmandenunterricht

Inhalte und Arbeitsformen des Konfirmandenunterrichtes (KU)
1. Ziele des Unterrichts
a) KU als Taufunterricht (Ziel: Wissen aneignen)
b) KU als Einladung zum Glauben an Jesus Christus (Ziel: persönliche Zugänge finden können und persönliche Stellungnahme ermöglichen)
c) KU als Einübung in christliches Leben (Ziel: Lebensformen des Glaubens kennenlernen und ausprobieren)

2. Die Themenbereiche
a) Kennenlernen (Beziehungsaufbau und Vorkenntnisse)Die Gruppe/ IchVorkenntnisseUnsere Gemeinde kennenlernen: Gesangbuch und GottesdienstablaufEinführung im Gottesdienst nach Herbstferienb) Wie kann ich Christ werden?Was macht einen Christ zum Christen?Glaube - Was ist das?Gott persönlich kennenlernen (vier Punkte lernen)Das Glaubensbekenntnis (lernen)Sinn des LebensGlaube und Werkec) Nachfolge: Wie kann ich Christ bleiben? Wie kann ich Gottes Handeln erleben?Gebet (Vater unser lernen)Gottes Wort (Reihenfolge der biblischen Bücher lernen)Gemeinschaft in der Gemeinde (Gottesdienst; Taufe und Abendmahl; Kirche; Gaben entdecken und einbringen: Konfi-Praktikum) (Taufbefehl und Einsetzungsworte zum Abendmahl lernen)Gehorsam und Verantwortung (Zehn Gebote lernen)Gehen (Vergebung/ Heilung/ Nächstenliebe/Diakonie; Zeugnis geben) (Doppelgebot der Liebe lernen)Eventuell noch eigene Themenwünsche der Konfirmandend) Will ich Christ werden und bleiben? (9 Stunden)Kein Zwang zur Konfirmation Vorstellungsgottesdienst vorbereitenKonfirmation als Lebensübergabe/Bekenntnis (Antwort auf die Taufe)Vorbereitung auf die KonfirmationWie geht es weiter nach der Konfirmation?
3. Arbeitsformen und besondere Aktionen
a) Unterrichtsstunden
-Arbeitsblätter, Mitschreiben und Mitreden, Auswendiglernen, Übungen/Aktionen
b) Freizeiten
-Freizeiten, gemeinsam All. und Hsb.; Teilnahme verpflichtend
c) Gottesdienstbesuch und Gottesdienstmitgestaltung
-fünfundzwanzig mal anwesend; ins Buch eintragen;
-Sitzplätze: unten in den ersten drei Bankreihen; hinter Stühlen (All.); schmale Seite in den vorderen Reihen (Hsb.); mit Eltern gerne auch woanders
-Mitwirkung bei Lesungen, Fürbitten, Anspielen, etc.
d) Konfirmandenpraktikum
Es wird ein vierwöchiges Gemeindepraktikum geben. Jeder Konfirmand kann sich einen von mehreren angebotenen Gemeindebereichen auswählen. In diesem Bereich hilft er in diesen vier Wochen mit und übernimmt auch Aufgaben unter Anleitung (z.B. Chor; Gemeindebrief; Jungschar, usw.)

4. Spielregeln im Unterricht
a) Anwesenheit und Abmeldung
Ich rechne mit einer regelmäßigen Anwesenheit. Der Geburtstag der Oma ist kein Grund nicht zu kommen. Beim eigenen Geburtstag ist eine Ausnahme möglich. Wenn einer krank ist oder auf Klassenfahrt mit der Schule, bitte ich um telefonische Abmeldung (vorher) oder um eine schriftliche Entschuldigung durch die Eltern (hinterher).
b) Verhalten im Unterricht
-Wir lassen die anderen ausreden.
-Wir dürfen erst dann reden, wenn wir uns gemeldet haben und drangenommen worden sind.
-Wir versuchen fair zu bleiben gegenüber den anderen in der Gruppe, besonders denen gegenüber, die nerven oder die wir nicht so mögen.
-Der Unterricht dauert eineinhalb Zeitstunde. Er endet, wenn der Unterrichtende die Stunde abschließt.
-Nach der dritten Ermahnung schicken wir störende Jugendliche nach Hause.
c) Freiwilligkeitsprinzip: Keiner muss sich konfirmieren lassen am Ende des Unterrichtes; Konfirmiert werden kann nur, wer an Unterricht und Gottesdienst genügend teilgenommen hat und gewisse Grundkenntnisse erlernt hat. Wichtig ist mir als Pfarrer vor allem aber die Chance Gott zu begegnen.

5. Lernstoff zum Auswendiglernen
Glaubensbekenntnis; Vaterunser; Zehn Gebote, Einsetzungsworte zum Abendmahl und Taufbefehl; Reihenfolge der biblischen Bücher; Hauptaussagen von „Gott persönlich kennenlernen“; Fünf Punkte von Gottes Hand(eln) erleben; Psalmen (1, 23, 103, 121) und Gesangbuchlieder (Befiehl du deine Wege; Lobe den Herren, den mächtigen; Lobe den Herren, alle die ihn ehren; Großer Gott; Jesu meine Freude; Ein feste Burg, etc.), event. weitere Bibeltexte zu den einzelnen Themen
Die Konfirmanden bekommen den Lernstoff nach den Sommerferien.

6. Materialien für den Unterricht
=> a) - c) als Sammelbestellung möglich
a) Bibel: Gute Nachricht für Teens - Bibel (ca. Euro 10,00)

b) Neues Gesangbuch (ca. Euro 14,50)

c) Arbeitsblätter G-mit (Euro 8,00 oder mit Ringbuch 13,00)

d) farbige Stifte; Scheren und Kleber

Fragen rund um die Konfirmation

Konfirmation

1. An wen muss ich mich wenden, wenn ich mein Kind konfirmieren lassen will?

Das Gemeindebüro weiß in der Regel, wann der nächste Kurs beginnt.

Meist werden die Eltern angeschrieben, deren Kinder das Alter für den kirchlichen Unterricht erreicht haben. In unserer Gemeinde hat sich das Modell des Jahreskurses von etwa Mai bis Mai durchgesetzt.

Dieser Jahreskurs verläuft sehr verbindlich nach einem festgelegten Terminplan, der auch die Freizeit, die Praktikumszeit und die Elternabende enthält.



2. Welche Rechte erhält man durch die Konfirmation?

Mit der Konfirmation wird u.a. das Recht zugesprochen, in eigener Verantwortung in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, Pate zu werden, eine Nottaufe vorzunehmen und als Erwachsener an kirchlichen Wahlen teilzunehmen oder in kirchliche Ehrenämter gewählt zu werden.



3. Ist der Unterricht in einer anderen Gemeinde möglich?

Zunächst einmal sollten Sie davon ausgehen, dass Ihr Kind in dem vorgeschriebenen Pfarrbezirk zum Unterricht geht. Wenn Sie aber gute Gründe dafür haben, Ihr Kind in eine andere Gemeinde schicken zu wollen, dann steht diesem Wunsch nichts entgegen. Es muss aber mit den Pfarrern abgesprochen werden!



3. Muss mein Kind konfirmiert werden, oder reicht die Taufe?

Zur Kirchenmitgliedschaft reicht die Taufe. Wer das Patenamt übernehmen will muss konfirmiert sein.



4. Mein Kind ist nicht getauft. Kann es konfirmiert werden?

Nein. Um konfirmiert zu werden, muss Ihr Kind getauft sein. Das geschieht entweder in der Zeit des Konfirmandenunterrichtes, zum Vorstellungs- und Prüfungsgottesdienst oder zur Konfirmation selbst.



5. Kann mein Kind zum Konfirmandenunterricht gehen, ohne getauft zu sein?

Ja. Ihr Kind nimmt am Unterricht teil und wird meist kurz vor der Konfirmation oder im Konfirmationsgottesdienst getauft.



6. Was soll mein Kind bei der Konfirmation anziehen?

Die Kleidung sollte den festlichen Charakter des Tages unterstreichen, ist aber nicht festgelegt.



7. Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?

In der Regel bei der Konfirmation nicht, weil es stört. Beim Elternabend wird der Gottesdienst konkret durchgesprochen. Vorstellbar ist, dass nur eine Person das Fotografieren oder Filmen übernimmt, wenn es nicht im Altarraum geschieht, sondern mit einem gebührenden Abstand von hinten.



8. Was soll man zur Konfirmation schenken?

Am weitesten verbreitet ist es, Geld zu schenken. Die Jugendlichen können sich später davon kaufen, was sie möchten. Aber auch ein Buch, ein Schmuckstück oder eine CD ist möglich. Besser noch: Sie lassen sich etwas ganz Persönliches oder Einmaliges einfallen.



9. Endet das Patenamt mit der Konfirmation?

Offiziell enden die Aufgaben der Paten mit der Konfirmation, weil mit ihr die christliche "Erziehung" abgeschlossen ist. Wenn sich im Laufe der Zeit aber gute Kontakte zwischen Paten und Patenkind entwickelt haben, können diese natürlich bestehen bleiben.



Weitere Informationen unter www.konfiweb.de