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Taufe

Was Sie hier finden

Auf dieser Seite finden Sie:

- Antworten auf viele Fragen rund um die Taufe
- Informationen zum Patenamt
- Eine Auswahl von möglichen Taufsprüchen

Fragen rund um die Taufe

Fragen rund um die Taufe

1. An wen muss ich mich wenden, wenn ich mein Kind/wenn ich mich taufen lassen will?

Sie müssen sich zunächst an das Gemeindebüro, oder am besten gleich an Ihren Pfarrer wenden.



2. Was bedeutet die Taufe?

Die Taufe ist in erster Linie die Zusage der Liebe und des Segens Gottes. Die Taufe ist die Einladung Gottes, der zu uns "Ja" sagt, dass auch wir unser "Ja" zu ihm sagen. Mit dem Akt der Taufe wird der Täufling auch in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Das bedeutet auch eine Berufung zu einem Leben vor Gott. Der Name des Täuflings wird mit dem Namen des dreieinigen Gottes zusammengebracht. Die Taufformel lautet: ‚N.N., ich taufe dich im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes.‘



3. Was ist der ‚Taufbefehl‘?

Jesus hat seinen Jüngern am Ende seines irdischen Lebens den Auftrag zum Taufen gegeben.

Es heißt im Matthäusevangelium 28,18-20: Jesus spricht: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker:

Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.



4. Kann ich eine Taufkerze mitbringen?

Das ist sogar erwünscht. Es ist eine gute Symbolik für das Jesuswort: ‚Ich bin das Licht der Welt.‘ Die Kerze soll an den Tauftag erinnern. Auf ihr kann Bibelspruch, Tauftag und Name stehen. Eine Taufkerze mit Motiv und Beschriftung (Name, Taufdatum oder Taufspruch) und Kerzenständer kann über die Gemeinde für ca. 20-25 Euro bestellt werden.



4. Wer sucht den Taufspruch aus?

Es ist eine gute Gewohnheit, wenn der Spruch von den Eltern ausgesucht wird. In manchen Taufbüchlein findet sich eine reichliche Auswahl. Auf dieser Seite sind weiter unten einige Vorschläge. Sie können auch unter www.taufspruch.de suchen.



5. In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?

Meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt, was geschieht. Herausforderdernd und schweißtreibend kann für Eltern jedoch oft das Alter sein, wenn die Kinder anfangen zu laufen, weil sie da einen besonders intensiven Bewegungsdrang haben.



6. Was spricht für eine Kindertaufe?

Die Taufe soll als ein Geschenk Gottes verstanden werden. Gott spricht den kleinen Kindern seine Liebe zu, unabhängig davon, wie sie sich verhalten. Noch können sie sich Gottes Liebe gar nicht verdienen, sind aber trotzdem willkommenbei Gott! Eltern und Paten haben die Aufgabe, stellvertretend für die Kinder den Glauben zu bezeugen und den Kindern von ihrem Glauben zu erzählen. Dabei unterstützen wir die Familien gerne mit den Angeboten usnerer Gemeinde.



7. Was ist eine Nottaufe?

Wenn ein Kind bei der Geburt sehr krank ist und zu sterben droht, wird eine Nottaufe auf elterlichen Wunsch vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ im Namen Gottes ausführen. Dazu gibt es eine Anleitung im evangelischen Gesangbuch, Nr. 839, Seite 1287.



8. Kann mein Kind konfirmiert werden, ohne getauft zu sein?

Nein. Um konfirmiert zu werden, muss Ihr Kind getauft sein. Das geschieht meist kurz vor der Konfirmation oder spätestens am Konfirmationstag selber.



9. Kann mein Kind zum Konfirmandenunterricht gehen, ohne getauft zu sein?

Ja. Ihr Kind nimmt am Konfirmandenkurs teil und wird dann meist im Vorfeld oder am Tag der Konfirmation getauft.



10. Muss ich mich noch einmal taufen lassen, wenn ich die Konfession wechsle oder wieder eintrete?

In Deutschland erkennen die christlichen Kirchen die Taufe gegenseitig an. Diese Kirchen haben sich in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen. Die Taufe ist einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession oder beim Wiedereintritt in die ev. Kirche nicht wiederholt.



11. Wer sorgt für den Schmuck der Kirche?

Oft sind die Kirchen mit Blumen geschmückt. Wenn Sie besonderen Schmuck wünschen, sprechen Sie mit dem zuständigen Mitarbeiter.



12. Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?

In unserer Gemeinde halten wir es so, dass bitte nur eine Person (vorher familienintern festgelegt) fotografieren darf. Diese Person darf sich auch im Kirchenraum bewegen. Wenn darüber hinaus auch gefilmt werden soll, sollte dies von einem festen Platz aus geschehen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, nach dem Gottesdienst in aller Ruhe im Altarraum zu fotografieren.





13. Wie soll der Täufling während der Taufe gekleidet sein?

So bequem und dabei so festlich wie möglich. In vielen Familien gibt es Taufkleider, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden. Das ist eine schöne Tradition. Aber ein Taufkleid ist nicht



14. Was kostet die Taufe?

Grundsätzlich ist die Taufe für die Kinder von Kirchenmitgliedern kostenlos.



15. Wer kann Pate oder Patin werden?

Alle getauften Christinnen und Christen, deren Kirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) angehören.
Evangelische Christen müssen konfirmiert und mindestens 14 Jahre alt sein.
Wer allerdings aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit das Recht aufgegeben, Taufpate sein zu können. Trotzdem können diese Personen im Gottesdienst dabei sein und familienintern wie Paten verstanden werden. Eine offizielle Eintragung ist jedoch nicht möglich.



16. Kann ich jemanden vom Patenamt entbinden?

Im Gegensatz zur möglichen Entbindung vom Patenamt auf eigenen Wunsch ist eine Streichung gegen den Willen des Paten nicht möglich. Suchen Sie das Gespräch mit dem Paten, um den Konflikt gemeinsam zu klären. Sie können den Pastor zu einem klärenden Gespräch dazu bitten.



17. Wann endet das Patenamt?

In der evangelischen Kirche formal nach der Konfirmation. Meist bleibt aber darüber hinaus eine besondere freundschaftliche Beziehung bestehen.



18. Kann ich mein Kind in einen kirchlichen Kindergarten schicken, wenn es nicht getauft ist?

Ja. Konfessionell gebundene Kindergärten nehmen auch ungetaufte Kinder auf. Sie als Eltern müssen aber damit einverstanden sein, dass Ihr Kind christliche Glaubensinhalte kennen lernt.



19. Gibt es eine ökumenische Taufe?

Nein. Da die Taufe zugleich die Aufnahme in eine konkrete Gemeinschaft ist, erfolgt sie immer innerhalb einer Konfession. Allerdings erkennen die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen Kirchen die Taufe gegenseitig an. Die Taufe ist daher einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession nicht wiederholt.



20. Wir möchten unser Kind taufen lassen. Können wir gleichzeitig kirchlich heiraten?

Das können Sie. Von Pfarrern wird ein solcher Gottesdienst oft "Traufe" (Taufe und Trauung in einem Gottesdienst) genannt.



21. Ist eine Segnung statt einer Taufe möglich?

Die Segnung ist in unserer Gemeinde zu einer möglichen Alternative für die Taufe geworden. Damit wollen die Eltern dem Kind später die Möglichkeit zur freien Taufentscheidung lassen. Das kleine Kind wird in einer gottesdienstlichen Handlung gesegnet. Trotzdem ersetzt die Segnung nicht das Sakrament der Taufe und begründet nicht die Kirchenmitgliedschaft.

Informationen zum Patenamt

FÜR DIE PATIN ODER DEN PATEN

"Pate werden ist nicht schwer, Pate sein dagegen sehr"
Sie sind gebeten worden, ein Patenamt zu übernehmen.
Was tun?

1. Voraussetzung für das Patenamt:
Wer Mitglied der Evangelischen Kirche ist oder zu einer anderen christlichen Gemeinschaft gehört, mit der Zusammenarbeit möglich ist, kann Pate werden.

2. Was wird vom Paten erwartet?
a) Zunächst besorgen Sie sich einen Patenschein, falls Sie nicht am Ort der Tauffeier wohnen.
b) Wenn möglich, nehmen Sie am Taufgespräch teil, welches der Pfarrer mit den Eltern des Kindes vor der Taufe führt.
c) Machen Sie sich Gedanken über ein Geschenk für Ihr Patenkind.
d) Seien Sie rechtzeitig (15 min.vorher) in der Kirche, um das Kind zur Taufe zu begleiten.

3. Informieren Sie sich über den Sinn des Patenamtes:
Spätestens in dem Augenblick, wo der Pfarrer oder die Pfarrerin im Gottesdienst die Frage stellt: "Wollt Ihr nach besten Kräften mithelfen, dass das Kind im christlichen Glauben erzogen wird?", bekommt manche einen Schreck. – „Was verspreche da? Ich soll bei der christlichen Erziehung helfen? Wie denn??“
Es ist wichtig, darüber nachzudenken und sich zu informieren, wenn der Patendienst mehr als eine nebensächliche Gefälligkeit bei der Taufhandlung selbst sein soll.

4. Wenn Sie Pate werden, übernehmen Sie ein hohes und wichtiges kirchliches Amt:
a) Denn der Täufling ist bei seiner Taufe in der Regel noch viel zu jung, um seinen Glauben zu bekennen und seinen Willen zu bekunden, als Christ in und mit der Gemeinde der Gläubigen zu leben.
b) Deshalb müssen Eltern und Paten die Verantwortung für ihn übernehmen und ihm helfen, später diese Glaubensentscheidung nachzuholen.

5. Was können Paten (und Eltern) für ihr Kind tun?
a) Lassen Sie das Kind lebenslang spüren, dass Sie es lieb haben (dazu gehört auch Grenzen zu setzen). Psychologen sagen, dass in den ersten Lebensjahren die Basis dafür entsteht, Liebe annehmen und ausdrücken zu können. Üben Sie Vergebung ein. Verzeihende Liebe ist ein Spiegel der Liebe Gottes.
b) Hören Sie nicht auf (oder: fangen Sie neu an!), für das Patenkind zu beten! Lernen Sie ganz neu das Beten!
c) Versuchen Sie, für das Kind ein Vorbild im Glauben zu werden (d.h. leben Sie glaubwürdig). Das geht am Besten, indem Sie selbst nach einem neuen Zugang zum Glauben suchen. Wenn der Täufling an Ihnen ablesen kann, wie sich ein Christ im Leben verhält, hat er sehr viel gelernt.
d) Wählen Sie bei den Geschenken nicht nur materielle Dinge aus, sondern überlegen Sie, was eine Hilfe im Glauben oder in der Entwicklung des Kindes sein könnte. Es gibt wunderschöne bunte Kinderbibeln, christliche Kinderbücher oder biblische Hörspiele auf Kassetten oder CD`s usw. Fast alles, was es auf dem normalen Markt gibt, gibt es inzwischen auch im christlichen Bereich. In Allendorf gibt es zur näheren Information eine christliche Buchhandlung.
e) Wenn das Kind größer geworden ist und sich Gelegenheit bietet, gehen Sie auf seine Glaubensfragen, seine Suche nach Gott, seine Zweifel und Sorgen ein und versuchen Sie zu helfen.

Wenn Ihr Patenkind später einmal sagt: "Mein Pate hat mir gezeigt, wie und wo ich Gott finden kann", dann war der Patendienst nicht vergeblich.

Taufsprüche

Hier eine kleine Auswahl an möglichen Taufsprüchen. Natürlich kann auch jeder andere Bibeltext als Taufspruch gewählt werden:

Freude
Lukas 1, 46-47: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes.
Lukas 10, 20: Freut euch, daß eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind.
Römer 12, 12: Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.
Josua 1, 9: Ich habe dir geboten, daß du getrost und unverzagt seist.

Frieden
Jesaja 54, 10: Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer.
Matthäus 5, 9: Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Kinder Gottes heißen.

Gebet
Joel 3,5: Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll errettet werden.
Psalm 50, 15: Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.
Psalm 66, 20: Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet.

Glaube
Römer 10, 10: Wenn man vom Herzen glaubt, so wird man gerecht.
Markus 9, 23: Alle Dinge sind möglich dem, der glaubt.
Johannes 3, 36: Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben.
1. Johannes 5, 4: Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

Gnade Gottes
Psalm 103, 17: Die Gnade des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten.
Psalm 90, 14: Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.
Jeremia 32, 40: Ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, daß ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun, und will ihnen Furcht vor mir ins Herz geben, daß sie nicht von mir weichen.
1. Korinther 1, 9: Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserm Herrn.

Hoffnung
Psalm 32,10: Wer auf den Herrn hofft, den wird die Güte umfangen.
Psalm 28, 7: Der Herr ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz, und mir ist geholfen.
Psalm 37, 5: Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird´s wohl machen.
Psalm 147, 11: Der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.
Psalm 46, 1-2: Gott ist unsere Zuversicht und Stärke.

Licht
Johannes 8, 12: Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern das Licht des Lebens haben.
Psalm 27, 1: Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?
1. Thessalonicher 5, 5: Denn ihr seid alle Kinder des Lichtes und Kinder des Tages.
Psalm 119, 105: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.Liebe1. Johannes 3, 1: Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Gottes Kinder heißen.
1. Johannes 4, 19: Laßt uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.

Segen
Psalm 115, 12: Der Herr denkt an uns und segnet uns.

Vertrauen 1
Psalm 86, 11: Weise mir Herr deinen Weg, daß ich wandle in deiner Wahrheit.
Psalm 23, 1: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Psalm 23, 3: Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Johannes 14, 6: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Vertrauen 2
Psalm 118, 8: Es ist gut, auf den Herrn vertrauen und nicht sich verlassen auf Menschen.
5. Mose 4, 31: Der Herr, dein Gott ist ein barmherziger Gott, er wird dich nicht verlassen.
Psalm 73, 23: Dennoch bleibe ich stets an dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand.
Jesaja 43, 1: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
Römer 14, 8: Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: Ob wir nun leben oder sterben, gehören wir dem Herrn.