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Trauung

Neue Broschüre der EKHN zur kirchlichen Trauung

Hier die neue Broschüre der EKHN zur Tauung zum Download:
traubroschuereekhn.pdf [256 KB]

Trauung

Wenn Ihr Euch traut ...
Zur Trauung in der Ev.Kirchengemeinde Allendorf



Wenn Ihr Euch traut ...
Sinn und Zweck einer kirchlichen Trauung
Liebes Brautpaar,
Sie haben vor, zu heiraten. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Entschluss! Wenn Ihnen an der Bitte um Gottes Segen für Ihren Schritt in die Ehe und den weiteren gemeinsamen Lebensweg liegt, dann sind Sie bei uns ganz richtig! Denn das ist der Kern Ihres Traugottesdienstes: Sie möchten nach dem Besuch des Standesamtes nochmals Ihr gegenseitiges Ja vor Gott und den Menschen zum Ausdruck bringen und Gott um seinen guten Segen für Ihre Ehe bitten.
Ablauf einer Trauung
Bei der Trauung in der Kirche ergibt sich die folgende Grundstruktur im
Ablauf:
® Glockenläuten / Angehörige und Bekannte gehen in die Kirche
® Orgelmusik, Gemeinde erhebt sich
® Einzug der Brautleute
® Begrüßung und Informationen zum Ablauf
® Lied
® Gebet (Gemeinde erhebt sich)/ event.Lesung/ Ansprache über Trauspruch
® Lied
® Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament zur Ehe
® Traufrage / Trauversprechen
® Ringwechsel / Trausegen / Überreichen des Traugeschenkes
® Lied
® Fürbitten / Vaterunser (Gemeinde erhebt sich)
® Segen
® Orgelmusik, Auszug, evtl. mit Blumenstreuen

Termin
Zunächst teilen Sie bitte unserem Pfarrbüro (Tel. 02773-5115) Ihren
Terminwunsch mit, möglichst bis spätestens vier Wochen vorher. Trauungen finden meist freitags oder samstags zwischen 15 und 18 Uhr statt. Sie können zwischen beiden Orten für Ihre Trauung frei wählen: Entweder findet Ihre Trauung in der Kirche in Allendorf oder in Haigerseelbach statt. In der Regel nimmt der Ortspfarrer die Trauung vor.

Anmeldung
In unmittelbarem Zusammenhang mit der Terminvergabe erfolgt die Trauanmeldung, die Sie bitte im Pfarrbüro vornehmen. Dabei werden Sie nach dem Datum Ihrer standesamtlichen Trauung gefragt, Ihrem künftigen Namen und Wohnort, nach der Zugehörigkeit zu einer Kirchengemeinde, ggf. auch nach der Beteiligung eines katholischen Priesters bei der Trauung.
Bei der kirchlichen Trauung muss mindestens ein Teil der Eheleute der evangelischen Kirche angehören. Gehört eine/r von beiden der katholischen Kirche an, empfehlen wir eine rechtzeitige Kontaktaufnahme (spätestens 6 Wochen vor der Hochzeit) mit dem katholischen Pfarramt, da eine evangelisch geschlossene Ehe seitens der katholischen Kirche nur dann anerkannt wird, wenn die „Dispens von der Formpflicht“ eingeholt wurde. Der katholische Ehepartner umgeht dadurch bestimmten Einschränkungen seiner Kirche. Wenn ein/eine Partner/in keiner christlichen Kirche angehört, muss auf den Segen einer kirchlichen Trauung nicht verzichtet werden. Es kommt dann die Variante des „Gottesdienstes anlässlich einer Eheschließung“ zur Anwendung, bei der das „Trauversprechen“ durch eine „Anrede“ ersetzt werden kann. (Näheres dazu im Traugespräch)

Traugespräch
Spätestens drei Wochen vor dem verabredeten Trautermin sollten Sie sich mit dem jeweiligen Pfarrer in Verbindung setzen, um einen Zeitpunkt für das Traugespräch zu verabreden. Bei diesem Traugespräch werden der Ablauf der kirchlichen Trauung und weitere Einzelheiten besprochen.
Zum Beispiel:
® Einzug in die Kirche
® Auswahl der Lieder
® Wahl des Trauspruches
® Traufragen oder Trauversprechen
® Weitere Möglichkeiten der (Mit-) Gestaltung
® Musikalische Beiträge
® Notwendige Formalitäten, wie etwa die rechtzeitige Vorlage der
Bescheinigung über die standesamtliche Eheschließung.
® Bestimmung der Kollekte
® Fotografieren in der Kirche / Blumenschmuck in der Kirche

Einzug in die Kirche
Fünf Minuten vor der Trauung beginnen die Glocken zu läuten. Die Angehörigen und Freunde begeben sich in die Kirche. Unter Orgelmusik zieht das Paar hinter dem Pfarrer in die Kirche ein. Die Gemeinde erhebt sich. (Nicht üblich ist bei uns die amerikanische Sitte, dass die Braut durch ihren Vater hereingeführt und vor dem Altar dem wartenden Bräutigam übergeben wird. Denn im Unterschied zur amerikanischen Tradition sind bei uns Braut und Bräutigam beim Einzug in die Kirche schon standesamtlich getraut und somit richtige Eheleute, d. h. da ist gar kein Partner mehr, der zu übergeben wäre! (Wohlgemerkt: In den U.S.A. haben Brautleute die Wahl zwischen der standesamtlichen oder der kirchlichen Trauung. Dort ist man also vor der Ankunft an der Kirchentür noch kein Ehepaar! Andererseits, wenn das Brautpaar sich das ausdrücklich wünscht, wollen wir uns dem nicht prinzipiell verschliessen!)

Auswahl der Lieder
In der Regel wählt das Brautpaar unter Beratung des Pfarrers drei Lieder für die Trauung aus. Dabei hat sich etwa die folgende Auswahl aus dem (neuen) Gesangbuch = EG bewährt:
EG 238 „Herr, vor dein Antlitz treten zwei“
EG 240 „Du hast uns, Herr, in dir verbunden“
EG 316 „Lobe den Herren, den mächtigen König“
EG 321 „Nun danket alle Gott“
EG 607 „Vertrauen wagen dürfen wir getrost“
EG 209 „Ich möchte, dass einer mit mir geht“
EG 331 „Großer Gott, wir loben dich“
EG 604 „Wo ein Mensch Vertrauen gibt“
EG 352 „Alles ist an Gottes Segen“
EG 170 „Komm, Herr, segne uns“
EG 334 „Danke“
EG 619 Er hält die ganze Welt/He’s got the whole world

Trauspruch
Als Trauspruch können Sie sich natürlich einen Ihrer Tauf– oder Konfirmationssprüche wählen. Dennoch macht es Sinn, wenn Sie sich als Paar gemeinsam ein Leitwort für Ihre Ehe auswählen. Eine Auswahl von Bibelsprüchen zur Taufe, Konfirmation und Trauung haben wir für Sie zusammengestellt. Natürlich sind Sie an diese Auswahl nicht gebunden und können sich auch selbst einen Spruch aus der Bibel heraussuchen.

Traufrage oder Trauversprechen?
Vor dem Ringwechsel und dem Trausegen bekennen Sie sich zu Ihrem Ehepartner durch die Traufrage oder das Trauversprechen. Es gibt dabei folgende Möglichkeiten:
® Die traditionelle Traufrage:
N.N., willst du N.N., die Gott dir anvertraut, als deine Ehefrau lieben und ehren und die Ehe mit ihr nach Gottes Gebot und Verheißung führen - in guten und in bösen Tagen -, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe. - Bräutigam: Ja, mit Gottes Hilfe.
(Es folgt die entsprechende Frage an die Braut. Diese beiden Fragen können auch in einer zusammengefasst werden:



N.N. und N. N. , Gott hat euch einander anvertraut. Wollt ihr als Eheleute einander lieben ....., so antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe)
® Die Traufrage an beide Eheleute in neuerer Formulierung:
N.N. und N. N. , Ihr habt gehört, wie Gottes Wort zum gemeinsamen Leben ermutigt und zum Gelingen der Ehe hilft. Gott hat euch einander anvertraut. Wollt ihr in eurer Ehe nach
Gottes Willen leben und auf seine Güte vertrauen, wollt ihr in Freund Leid zusammenhalten euer Leben lang; wollt ihr gemeinsam für andere da sein und tun, was dem Frieden dient, so sprecht: Ja, mit Gottes Hilfe. Brautpaar: Ja, mit Gottes Hilfe.
® Das Trauversprechen, angelehnt an die traditionelle Formulierung:
Die Brautleute wenden sich einander zu, reichen sich die Hand und sprechen einander zu (Pastor liest jeweils einige Worte vor, die dann nachgesprochen werden)
N, ich will dich als meine Ehefrau, die Gott mir anvertraut, lieben und ehren und die Ehe mit dir nach Gottes Gebot und Verheißung führen in guten und in bösen Tagen, bis der Tod uns scheidet. Dazu helfe mir Gott. - (Braut in entsprechender Weise)
® Das Trauversprechen in neuerer Formulierung:
N, ich nehme dich als meine Ehefrau aus Gottes Hand. Ich will dich lieben und achten, dir vertrauen und treu sein. Ich will dir helfen und für dich sorgen, will dir vergeben, wie Gott uns vergibt. Ich will zusammen mit dir Gott und den Menschen dienen. Solange wir leben. Dazu helfe mir Gott.
Oder auch von beiden gemeinsam gesprochen:
Wir wollen in unserer Ehe nach Gottes Willen leben und auf seine Güte vertrauen. Wir wollen in Freud und Leid zusammenhalten unser Leben lang. Wir wollen gemeinsam für andere da sein und tun, was dem Frieden dient. Dazu helfe uns Gott.
® Eine selbst formulierte Traufrage oder ein selbst formuliertes Trauversprechen
Weitere Formulierungsvorschläge können Sie im Traugespräch bekommen.

Mitwirkungsmöglichkeiten
Trauzeugen, Familienmitglieder oder Freunde können an der Trauung mitwirken, z. B. bei den Lesungen, mit Segenswünschen oder im Sprechen von Fürbitten.

Musikalische Gestaltung
Die Kirchengemeinde organisiert für Ihre Trauung den Organistendienst. Sollten Sie darüber hinaus weitere Musik wünschen, durch einen Chor oder solistische Beiträge, bitten wir um vorherige Absprache mit dem Pfarrer und unseren Organisten. Bitte achten Sie auch darauf, dass die Musik in einen evangelischen Gottesdienst hinpassen muss.

Abkündigungen
In unserer Gemeinde wird eine Trauung am vorhergehenden
Sonntag und am Sonntag danach im Gottesdienst angesagt und
auch Fürbitte gehalten (im Sonntagsgottesdienst danach). Sie sind herzlich eingeladen, das mitzuerleben.

Kollekte
Für die Trauung werden Ihnen keine Unkosten berechnet. Es ist jedoch üblich, dass wir Ihnen am Ende des Gottesdienstes die Möglichkeit bieten, etwas Gutes auch für andere zu tun. Sie können selbst festlegen, für welchen kirchlichen oder sozialen Zweck die Kollekte am Ausgang bestimmt sein soll.
Formalitäten
Für die Durchführung der Trauung ist wichtig, dass Sie unmittelbar nach Ihrer standesamtlichen Eheschließung Ihr neues Familienstammbuch im Pfarrbüro abgeben. So kann es Ihnen in aller Regel gleich nach der Trauung in der Kirche mit neuer Eintragung zurückgegeben werden.
Falls Sie nicht unserer Kirchengemeinde angehören, besorgen Sie sich bitte auch (kostenlos!) bei Ihrem zuständigen Pfarramt eine Bescheinigung (Dimissiorale, eine Art „Überweisung“), dass seitens Ihrer Heimatgemeinde nichts gegen eine Trauung in unserer Kirchengemeinde einzuwenden ist.

Blumenschmuck
Der Küster sorgt für üblichen Blumenschmuck auf dem Altar und im Chorraum. Wenn Sie weitergehende Wünsche haben und die Kirche schmücken wollen, stimmen Sie sich bitte mit dem Küster ab.

Fotos/Video
Fotografieren und Filmen sind bei uns erlaubt, aber es soll durch das Brautpaar eine Person festgelegt werden, die fotografiert (darf sich auch mal im Raum bewegen), und ggf. eine weitere Person, die filmt (von einem festen Platz aus, z.B. mit Stativ). So kann sowohl dem Bedürfnis nach Erinnerungsfotos bzw. –filmen entsprochen werden, als auch die gottesdienstliche Atmosphäre erhalten werden.

So können Sie mit uns Kontakt aufnehmen:
Ev.Kirchengemeinde Allendorf
Pfarrstr.2
35708 Haiger-Allendorf
Telefon: 02773/5115
Fax: 02773/913095
e-Mail: michael.boeckner@t-online.de